Nordfriesischer Segelverein e.V. Rantum/Sylt                                  

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50 Jahre NFSV

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Fehler und Irrtümer sind möglich.

 

 

Wir suchen Bilder, Fotos und Berichte über den NFSV Rantum.

Über weitere Fundstücke aus vergangener und jüngerer Zeit, die uns zur Verfügung gestellt werden, freuen wir uns sehr.

Herzlichen Dank.

 

 

Kontakt

18.03.1965     
Gründungsversammlung in Keitum, "Haus am Watt"
Name des Vereins:
"Nordfriesischer Seglerverein Keitum"

Zielsetzung des Vereins:
Förderung und Pflege des Fahrten-, Wander- und Jugendsegelns im Sinne des Amateurgedankens

Es werden
24 aktive Mitglieder, 2 passive und 1 Jugendlicher aufgenommen, bei insgesamt 13 Booten.

In den Vorstand werden gewählt:
1. Vorsitzender: Hans Hoeg
2. Vorsitzender: Ewald Andersen
Schriftführerin:   Edith Paulmann
Kassenwart:      Thomas Körner

08.05.1965     
Gründungsfest im "Haus am Watt" in Keitum

1966     
Mindestarbeitsstundenzahl wird auf 40 Stunden pro aktives Mitglied festgelegt. Über Arbeitsstunden soll Buch geführt werden
Der Sitz des Vereins wird von Munkmarsch nach Keitum verlegt.
Rantumer Bucht: Es besteht eine Kaufmöglichkeiten und dort die Möglichkeit des Baus einer Slipanlage und Anlegers. Bei 24 Ja- und 4 Nein-Stimmen soll das Projekt Rantum weiter verfolgt werden.

1967     
Der Verein hat 41 aktive, 7 passive und 6 jugendliche Mitglieder sowie Liegeplätze für 20 Boote. Die Liegeplatzvergabe erfolgt aufgrund der geleisteten Arbeitsstunden. Das Los entscheidet.
Jede nicht geleistete Arbeitssunde wird mit 10,- DM berechnet. Für säumige Zahler erlischt das Liegeplatzrecht!


  
Grundstückskauf in Rantum
Die Bundesvermögensstelle und das Marschenbauamt erteilten Zusage. Mit finanzieller Hilfe von sechs Mitgliedern konnte der Kaufvertrag im August 1967 abgeschlossen werden.
Satzungsergänzung:
"Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Ziele."

1968
Der Sitz  des Vereins wird nach Rantum verlegt.
Beschlossen wird der Bau einer neuen Ha
alle.
Die Südbuhne soll aufgeschüttet werden.
Es wird beschlossen, dass Mitglieder, die aufgenommen werden möchten, sich eine angemessene Zeit in der Gemeinschaft des Vereins "bewähren" müssen.


1969
Der Verein ändert seinen Namen in:
Nordfriesischer Seglerverein Sylt e.V., Sitz Rantum
Immer mittwochs findet der theoretische Unterricht für die Segelscheinprüfung statt.

1970
Die Kohlenbunkerruine wird angemietet. Anspruch auf einen Hallenplatz haben zunächst 13 Bootsbesitzer.
Statt des Jahresfest, wird Richtfest mit Eisbein und Sauerkraut im Hotel Eidum Tinnum gefeiert.
Die Betonnung/Pricken des Fahrwassers soll erweitert werden.


1971
Dank sehr aktiver Mitarbeit einiger Mitglieder konnte die Bootshalle fertig gestellt werden.

Erstmalig wird ein Aufnahmestopp beschlossen.

1972
Die Hallenordnung wird beschlossen:
"Jeder hat sich dem Hallenwart zu beugen."
Tragisches Bootsunglück in der Rantumer Bucht. Zwei Jugendliche verunglücken tödlich.
Damit der Bus am Deich (Clubraum) verschwinden kann, soll der Hallenbau am Hafen vorangetrieben werden. Zunächst soll nur 1/3 der neuen Halle erstellt werden. Im oberen Bereich entsteht der Clubraum.
Die Anzahl aktiver Mitglieder wird auf 50 begrenzt.

1974
Der Sportbootführerschein wird zur Pflicht.
Als ersten Versuch soll eine Wellenbrecher gebaut werden.
Erstmals taucht der Begriff "Naturschutzpark Wattenmeer" auf.
Es wird Richtfest der neuen Halle gefeiert.

1975
Der Hörnumer Nordhafen wird vom Wasser- und Schifffahrtsamt nicht ausgebaut.
Es wird eine Trägergemeinschaft "Sportboothafen Hörnum" gegründet, der NFSV tritt dieser bei.
Der Clubraum wird weiter ausgebaut. Die Heizung mit Münzuhr wird installiert.

1976
Säumige Mitglieder, die seit zwei Jahren nicht mehr aktiv am Vereinsleben teilnehmen werden aus dem Verein ausgeschlossen.
Zum erste mal gibt es einen "Clubwirt". Ein Getränkeautomat wird aufgestellt.
fehlerhafte Bootswagen dürfen nicht slippen.
90% der Hallenstromkosten wird auf die Hallenlieger umgelegt.
In beiden Hallen (außer im Clubraum) ist das Rauchen streng untersagt.

1977
Es werden Verhandlungen über die Erweiterung des Wasserfläche mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt geführt.
Der Jahresbeitrag wird von 60,- DM auf 120,- DM wg. gestiegener Kosten der Wassernutzungsfläche erhöht.

1978
Die Slipanlage soll erneuert werden.
Die Erweiterung des neuen Halle wird ins Auge gefasst.

1979
Die Hafenordnung, Hallenordnung und die Gebührenordnung werden neu erarbeitet.

1980
30 aktive Mitglieder stellen die Hallenerweiterung in 1300 Arbeitssunden fertig. Finanziert wird der Bau durch "Mietvorauszahlungen" der Mitglieder.

1983
Mit dem Hörnumer Verein wird eine Vereinbarung getroffen, dass die Rantumer eine Nacht frei im Hafen liegen können. Im Gegenzug dürfen die Hörnumer Mitglieder kostenlos in Rantum slippen.


1984
Der letzte Bauabschnitt des Slips ist fertig.
Am 2. Weihnachtstag soll ein Bazar für Bootsbedarf stattfinden.
Im Sommer 1985 soll aus Anlass des 20jährigen Bestehens ein Sommerfest stattfinden.


1985
Der "Nationalpark" wird das Fahrwasser (Prickenweg) des Vereins nicht einengen.

Die 20-Jahr-Feier mit Opti-Korso, Eidumtief-Taufe
Entrümpelung der Halle wird angesagt!
Vor dem 8.8.85 , 17.00 Uhr ist alles Eigentum zu bergen! Der Rest kommt per LKW zum Müll. Das Fest wurde ein voller Erfolg. Bereits am Freitagabend wurde ein Fass angestochen und der Grill entfacht. Am Samstagnachmittag durften die Erwachsenen ihre Kräfte beim "Hau den Lukas"  testen. Die Kinder waren mit den Optis und Piraten zum "Buddelfischen". Gegen 17.00 Uhr, mit dem Hochwasser, trafen die Gäste von den Nachbarinseln ein. "Wir kennen die Segler von Föhr und Amrum beinahe besser als die aus List und Munkmarsch", gab Vorsitzender Gerd Jürgens zum besten. Für den guten Ton sorgte Gustav Abend, seit vielen Jahren mit seiner elektronischen Orgel und seinem breiten Repertoire von Stimmungsliedern und Evergreens bei allen Seglern sehr beliebt. Die Eidum-Tief-Taufe wurde von "Ekke Nekepen und Dr. Rübsam vollzogen, eine feucht-fröhliche Angelegenheit mit einem Spezialtrunk, der Tote wieder aufwecken konnte.

1986
Starker Eisgang im Winter. Es gibt Probleme mit der Brückenanlage.
Das an das Vereinsgrundstück angrenzende Grundstück soll erworben werden. 16 Mitglieder melden sich spontan für die
Finanzierung über "abwohnbare Darlehen".
Die Hafenstraße wird eingeweiht. Der Verein veranstaltet einen "Tag der offenen Tür"

1987
Wieder starker Eisgang. Die Pfähle an der Brücke müssen frei gehackt werden.
Das Nachbargrundstück ist gekauft.
Gemeinsames Winterfest mit dem Hörnumer Verein im Rantumer Kursaal.
Als Mindestarbeitsstunden pro Mitglied werden 15 Stunden festgelegt.

1988
Der Straßenanteil Hafenstraße soll asphaltiert werden.

1989
Die Einladungen zu den Versammlungen sollen nicht mehr per Zeitungsanzeige, sondern per Post erfolgen.
Die Elektroanlage in der Halle muss erneuert werden.

1990
Sommerfest zum 25jährigen Vereinsjubiläum

1991
Die Einfahrt zur alten Halle muss verlegt werden, da das angrenzende Grundstück verkauft wurde.
Aktive müssen für nicht geleistete Arbeitsstunden 30,- DM/Std. bezahlen.

1992

Der zurzeit noch vom Verein gepachtete Parkplatz soll an die Gemeinde verkauft werden. Mit überwiegender Mehrheit wird beschlossen den Pachtvertrag zu kündigen.

Die Mitgliedsbeiträge werden nunmehr per Einzugsermächtigung eingezogen.

1993
Erste Verhandlungen über den Kauf der alten Halle (Kohleschuppen).

1994
Die Kaufverhandlungen zum Kauf der alten Halle laufen mit der Oberfinanzverwaltung in Kiel. Für die übrigen Grundstücke hat sich eine Interessengemeinschaft "Gewerbegebiet Rantum/Sylt" gebildet.

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wird der Kauf der alten Halle beschlossen. Die Finanzierung erfolgt über ein Darlehen. Zur Tilgung werden die Mitgliedsbeiträge ab 1995 verdoppelt.

1995
Die neue Halle soll auf ganzer Länge ein Schleppdach von ca. 5m Breite bekommen.
Das Clubgebäude erhält einen Gasanschluss.

1998
Das von der Landesregierung geplante "Nationalparkgesetz" könnte zu Interessenkonflikten führen. Der Kreisseglerverband vertritt die Interessen des NFSV.

1999
Die Arbeiten am neuen Schwellschutz (Rohre) gehen zügig voran. Es wird geplant einen neuen Ponton zu bauen.

2000
Nach 30 Jahren Vorstandsarbeit gibt der 1. Vorsitzende sein Amt auf und wird zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

2002
Die Verhandlungen mit dem Nationalparkamt Tönning über das "Interessenfahrwasser Steenack" sichern die Zulassung.

2003
Die sanitären Anlagen sollen erneuert werden. Zunächst die Dusche und Toiletten für die Damen.

2004
Eine Arbeitsgruppe zur Überarbeitung der Satzung wird eingesetzt.
Das Interessenfahrwasser "Steenack" wurde von behördlicher Seite unbefristet genehmigt.

2005
Ein Sommerfest zum 40jährigen Vereinsjubiläum wird gefeiert.
Die Schute wird entsorgt.

2006
Die neue Satzung wird beschlossen.
Der Verein heißt jetzt: Nordfriesischer Segelverein Sylt e.V.

2007
Die Herren-Duschen und WC sollen nun saniert werden.
Der Waschplatz für die Boote ist fertig gestellt.

2008
Erstmalig führt der Verein einen Adventsnachmittag für alle Senioren durch.

2
009
Die erste Spaßregatta findet statt und wird ein voller Erfolg mit jede Menge Spaß für alle Teilnehmer.

2010
Der Verein geht online und ist unter www.nfsv-rantum.de zu finden.
Großer Beliebheit erfreut sich die Webcam mit aktuellen Bildern der Brückenanlage.

2011
Der harte Winter und Eisgang verursachen schwere Schäden an der Brückeanlage.

2013
Das Dach der neuen Halle wird erneuert. Die Arbeiten zur Erneuerung der Elektrik in den Hallen werden begonnen.

2015
Der NFSV feiert das 50jährige Vereinsjubiläum.
Wir freuen uns auf eine große Jubelfeier, bei der wir sogar noch Gründungsmitglieder begrüßen dürfen.

Gründungsprotokoll

Artikel Sylter Rundschau 1965












































Artikel Sylter Rundschau 1972
Foto Sylter Rundschau 1972


Artikel Sylter Rundschau 1973

















Artikel Sylter Rundschau 1978
Foto Sylter Rundschau 1978




Foto Sylter Rundschau 1980
Foto Sylter Rundschau 1981
Foto Sylter Rundschau 1982









Foto Sylter Rundschau 1985















Foto Sylter Rundschau 1989

Artikel Sylter Rundschau 1990


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung bei den Nachforschungen geht an das Sylter Archiv und die Sylter Rundschau, sowie an unseren Hafenmeister Otto Lüneburg für die Recherche in den Vereinsprotokllen.

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